Willkommen

Auf der Suche nach der Möglichkeit, einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb im OÖ. Voralpengebiet mit geringem Aufwand im Nebenerwerb zu führen, kam uns die Idee der Yakzucht. Reiseinspirationen brachten uns die faszinierenden Tiere näher, sodass die Idee immer mehr Gestalt annahm, auch im österreichischen Bergland eine Yakherde aufzubauen.  Das Wissen über diese Tiere ist in Österreich noch sehr gering, nur einige wenige Züchter befassen sich mit der Aufzucht von Yaks. Der Kontakt mit den Bauern in unserer näheren Umgebung, und deren Interesse an unseren Tieren zeigt jedoch, dass unser Schritt auch für Andere zukunftsweisend ist: Viele Kleinbetriebe stehen heute vor der Alternative, entweder ihre Landwirtschaft aufgeben zu müssen oder nach neuen Wegen zu suchen. Die meisten Jungbauern kleiner landwirtschaftlicher Betriebe müssen so wie wir den Lebensunterhalt mit einer Anstellung verdienen, wollen aber doch ihre bäuerlichen Wurzeln nicht verleugnen und zu einer lebendigen ländlichen Struktur beitragen. Als Yakbauer ist man voll integrationsfähig in alle gängigen landwirtschaftlichen Förderprogramme . Die Adaption unseres Hofes für die Yakhaltung war mit wenigen Änderungen getan - z.B. Errichtung eines befestigten Futterplatzes, Umgestalten einer alten Scheune als Unterstand und Umfriedung der Weideflächen. Die Betreuung der Tiere braucht wenig Zeit die sich sehr flexibel einteilen lässt. In unserem Kulturraum ist man bei der Yakzucht im Wesentlichen auf die Nutzung von Fleisch und Wolle beschränkt. Wer sich aber viel Zeit nimmt, kann auch in kleinen Mengen Milch und Milchprodukte herstellen. Kleinbauern auf der Suche nach interessanten Alternativen in einer umweltgerechten und extensiven Bewirtschaftung, auch von unzugänglichen, kargen und steilen Flächen können wir die Yakzucht nur empfehlen!